Jugendfeuerwehr – Das sind wir

Es geht wieder los mit der Jugendfeuerwehr in Lanzingen. Ideal zum Hineinschnuppern.
 
Aber was ist Jugendfeuerwehr eigentlich?
Ab 10 Jahren kann ein Jugendlicher in die Jugendfeuerwehr eintreten. Ursprünglich entstanden die Jugendfeuerwehren als Nachwuchsgruppe für die Freiwilligen Feuerwehren, mittlerweile sind sie jedoch mehr als dies. Sie vermittelt Grundwerte: Verantwortung, Gemeinschaft, Hilfe für Andere, Zusammenarbeit mit Gleichaltrigen in einem Team usw.
Bei uns lernen die Jugendlichen praktisch zu denken, logische Abläufe zu Begreifen und probieren dann alles praktisch aus.
In der Jugendfeuerwehr werden die Jugendlichen spielerisch an die Materie Feuerwehr und Erste Hilfe herangeführt. Dabei wird von den geschulten Betreuern auf die Einhaltung der Jugendschutzbestimmungen geachtet. Neben der Ausbildung, welche altersgerecht vermittelt wird, stehen regelmäßige Ferienfahrten auf dem Programm. Aber auch Spiel, Sport und allgemeine Jugendaktivitäten.
Die Jugendlichen werden an die Eigenverantwortung herangeführt, indem sie ihren eigenen Jugendvorstand bilden, der ganz wie bei den Großen, beratschlagt und beschließt.
Wie sieht so ein Treffen der Jugendfeuerwehr aus?
Anlaufpunkt ist das Feuerwehrhaus in der Breitenbornerstrasse 15 in Lanzingen (neben dem Kindergarten). Um 18:30 Uhr finden sich die Jugendlichen hier ein. Es ist also jederzeit gewährleistet, dass die Jugendlichen auch bei schlechtem Wetter ein Dach über dem Kopf haben.
Der Jugendleiter hat sich auf den Übungsdienst entsprechend dem Dienstplan vorbereitet, selbstverständlich sind wir aber auch so flexibel, im Rahmen des Sinnvollen und Machbaren, auf die Wünsche der Gruppe zu reagieren, was in einem gewissen Maß die Eigenständigkeit fördert.
 

Grundsätzlich wird das Wissen nach dem Schema: „hören – sehen – selber machen“ vermittelt. Unsere Ausbilder erklären zunächst das Themengebiet. Das Ganze wird möglichst oft auch praktisch unterstützt, indem die Jugendlichen die Geräte auch anfassen können. Das „Selbermachen“ ist ein wesentlicher Ausbildungsinhalt – Frontalunterricht gibt es ja bereits den ganzen Tag in der Schule.
Natürlich gibt es auch Übungsabende, an denen man direkt ans große Feuerwehrauto geht und die Geräte ausräumt, weil man in der Praxis am besten lernt. Probieren geht über Studieren. Die Jugendleiter achten hierbei darauf, dass die Tätigkeiten und Geräte nicht zu schwer oder gar gefährlich sind.
Mit dem gelernten Feuerwehrwissen können dann vollständige Übungen und Wettkämpfe absolviert werden, die dann den Tätigkeiten der Erwachsenen nur insoweit nachstehen, dass die Verletzten lediglich Puppen sind und so auf die körperliche Leistungsfähigkeit geachtet wird.
Die Inhalte der Ausbildungen umfassen neben dem Wasserspritzen aber auch theoretische Grundlagen, denn nur wer Grundkenntnisse in den verschiedenen Sparten hat, versteht, warum ein Hebel oder ein Flaschenzug funktioniert, Feuer brennt und Wasser löscht oder warum ein Mensch atmet und eine Wundversorgung lebenswichtig sein kann.
Auf Wettkämpfen messen sich die Jugendlichen mit anderen Jugendgruppen und ab 15 Jahren können sie ihre Leistungsspange erwerben – eine Art Wissens- und Leistungstest.
Allgemeine Jugendaktivitäten runden das Bild des Hobbys Jugendfeuerwehr ab. Kanu fahren, Besuche im Schwimmbad, aber auch mal Aktionen zum Umweltschutz und für die Allgemeinheit.
Ist da was? Dann einfach am Donnerstags um 18:30 im Feuerwehrhaus Lanzingen sein. Das Ganze ist natürlich unverbindlich und zum reinschnuppern
 
Den aktuellen Dienstplan der Jugendfeuerwehr gibt es hier